
23.12.2019
Gewaltfreie Konfliktbewältigung in Norduganda – für Veränderungsprozesse hin zu Frieden und sozialer Gerechtigkeit: In Norduganda ist Land ein hart umkämpftes Gut. Die meisten Menschen leben von Ackerbau und Viehzucht – das Land bildet ihre Existenzgrundlage. Nicht selten kommt es zu gewaltsamen Konflikten, weil aus unterschiedlichen Gründen andere Familien oder gar Investoren Anspruch auf dasselbe Land erheben. ZFD-Fachkräfte von AGIAMONDO und ihre lokalen Kolleg*innen unterstützen Diözesen und Partnerorganisationen vor Ort dabei, den Menschen friedliche Wege der Konfliktlösung zu vermitteln.
23.12.2019
Das Thema "Interreligiöser Dialog" ist Länderschwerpunkt des Zivilen Friedensdienstes von AGIAMONDO in Kenia. Matthias Eder, Fachkraft für interreligiösen Dialog und interreligiöse Bildungsarbeit beim Catholic Network for Inter-Religious Dialogue in Africa, Nairobi, Kenia erläutert, welche Bedeutung das Thema bei der Friedensbildung hat und berichtet, welchen Beitrag das neu gegründete "Institute for Interreligious Dialogue and Islamic Studies" hier leistet.
15.12.2019
Iris Karanja ist seit 2015 als AGIAMONDO-Fachkraft im Zivilen Friedensdienst in Ngong, Kenia tätig. Im Interview spricht Sie über die Schwerpunkte ihrer Arbeit und den Alltag in dem ostafrikanischen Land.
11.12.2019
Im Nordwesten Kenias, im Halbwüstengebiet der Turkana-Region, steigen die Temperaturen auf über 45 Grad Celsius. Das Wasser ist knapp, genauso wie die verbleibenden Weideflächen für das Vieh der dort lebenden Nomaden. Die Folgen des Klimawandels, verstärkte Dürren und unvorhersehbare Überflutungen, treiben die Menschen weiter in den Hunger und in regelrechte Überlebenskämpfe. Diese Konflikte verschärfen sich besonders entlang der angrenzenden Nachbarländer Uganda, Südsudan und Äthiopien zwischen den unterschiedlich ethnischen Bevölkerungsgruppen. Die Cross-Border Peace-Abteilung der Diözese Lodwar, bei der ZFD-Fachkraft Sophia-Marie Zimmermann mitarbeitet, setzt sich in diesem Zusammenhang für die Transformation dieser gewaltvollen Konflikte ein.
08.12.2019
24 Diözesen gibt es in Ecuador. Wie können diese Gelder gewinnen? Und wie lassen sich diese effizienter einsetzen? Der Soziologe Markus Linsler arbeitet in Quito/Ecuador und berät die dortigen Diözesen. Auf Fußball und eine bayrische Brezel muss er dabei nicht verzichten.
08.12.2019
Dürreperioden suchen verstärkt das Horn von Afrika heim. Eine Ursache: der Klimawandel. Besonders Leidtragende: Pastoralisten. Der Agraringenieur Dr. Atsbaha Gebre-Selassie will gemeinsam mit den Viehbauern ihre Lage verbessern und die Viehwirtschaft auf den Klimawandel vorbereiten.
25.11.2019
Rund 300 geladene Gäste haben am 15. November beim Jubiläumsfestakt in Köln das 60-jährige Bestehen von AGIAMONDO – bis dato AGEH – gefeiert. Neben Dr. Maria Flachsbarth, Staatssekretärin im BMZ, und Erzbischof Dr. Ludwig Schick waren weitere Vertreter aus Kirche und Politik, Fachkräfte und Mitarbeiter von AGEH/AGIAMONDO sowie Vertreter der Partnerorganisationen aus der ganzen Welt nach Köln gekommen, um das Jubiläum zu begehen und bei der Umbenennung der AGEH in AGIAMONDO dabei zu sein.
20.11.2019
Mahoudagba Christophe Adjassoho arbeitet als Agiamondo-Fachkraft für Misereor in der Hafenstadt Pointe Noire, dem bedeutendsten wirtschaftlichen Zentrum der Republik Kongo. Internationale Konzerne profitieren dort vom Ressourcenreichtum der Region. Die Bevölkerung hingegen leidet unter Ausbeutung, Armut und Gewalt. Mit dem Team der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden dokumentiert Adjassoho die Missstände und macht sie in der Öffentlichkeit publik.