
10.07.2020
Seit fast 20 Jahren engagiert sich AGIAMONDO im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) gemeinsam mit kenianischen Partnerorganisationen für Gewaltprävention und Frieden. In dem ostafrikanischen Land kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen den Ethnien und Religionsgemeinschaften. Um dem entgegenzuwirken, fördert das ZFD-Landesprogramm Kenia von AGIAMONDO den Dialog zwischen Glaubens- und Bevölkerungsgruppen.
08.07.2020
AGIAMONDO-Fachkraft Markus Linsler arbeitet seit Oktober 2018 in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, als Koordinator der weltkirchlichen Partnerschaft „Cooperación Fraterna“, die sein Auftraggeber – die Erzdiözese München und Freising – seit 58 Jahren mit der katholischen Kirche Ecuadors unterhält. Mit einer Summe von zwei Millionen Euro aus Hilfsfonds im Bereich Gesundheit, Bildung und karitative Hilfen und einem Corona-Nothilfefonds unterstützt das Erzbistum München und Freising das von der Pandemie schwer betroffene Partnerland Ecuador. Hier berichtet Linsler, wie sich das Leben der Menschen in Ecuador aktuell gestaltet.
02.07.2020
AGIAMONDO-Fachkraft Maria Oberhofer arbeitet seit 1995 als Beraterin für Landfragen, Menschenrecht und Bildung bei der brasilianischen Organisation IRPAA (Regionales Institut für angepasste Kleinbauernwirtschaft und Tierhaltung). Für Ihre Arbeit, die durch das Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' e. V., die Erzdiözese München Freising sowie Solidaritätsgruppen finanziert wird, wurde Sie im Jahr 2019 mit dem AGIAMONDO-Engagement-Preis ausgezeichnet. Hier schildert Sie, wie die Corona-Pandemie sich auf die Arbeit von IRPAA auswirkt – und welche Chance sie in der Krise sieht.
03.06.2020
Jonas Schumacher arbeitet seit 2011 als AGIAMONDO-Fachkraft bei Masifunde Learner Development in Südafrika. Der Politologe unterstützt die NGO in Port Elizabeth als Geschäftsführer bei der Organisationsentwicklung. Masifunde entwickelt an der eigenen Academy of Creativity künstlerisch-kreative Angebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche aus den Townships . Das Ziel der NGO ist es, den Jugendlichen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen und sie zu sozialer Verantwortung für die Entwicklung ihres Umfelds zu motivieren. Durch die Pandemie hat sich das aktuelle Angebot der Academy of Creativity verändert.
28.05.2020
Die Journalistin Anemi Wick lebt seit Februar 2020 in Dili/ Timor-Leste. Sie arbeitet als ZFD-Fachkraft für friedensjournalistische Reportagen und Dokumentationen bei der Casa de Produção Audiovisual (CPA). Die katholische Non-Profit-Medienorganisation CPA will marginalisierte Bevölkerungsgruppen mit TV-Dokumentationen sichtbar machen. Es sind Menschen aus abgelegenen Landesteilen, die kaum an öffentlichen Diskussionen und demokratischen Prozessen teilnehmen können. Aktuell produziert Anemi Wick mit ihrer Partnerorganisation Aufklärungsvideos über das Coronavirus, die so gut ankommen, dass nun auch die Weltgesundheitsorganisation die Clips nutzt.
06.05.2020
Katharina Koller ist als ZFD-Junior-Fachkraft normalerweise in Freetown, Sierra Leone für die AGIAMONDO-Partnerorganisation AdvocAid und für die Koordination des ZFD-Landesprogrammes tätig. Aufgrund der Corona-Krise ist sie vorübergehend nach Deutschland zurückgekehrt und arbeitet hier im Homeoffice weiter. Warum sie sich zu diesem Schritt entschieden hat, wie sich die Arbeit von Deutschland aus gestaltet und warum die Ziele ihrer Organisation gerade in Zeiten von Corona eine hohe Bedeutung haben, erläutert sie im Interview.
29.04.2020
AGIAMONDO-Fachkraft Linda Auth bereitet sich zurzeit in Seminaren auf ihre Stelle in Papua-Neuguinea in vor. Dort wird die Sozialwissenschaftlerin im House of Hope der Catholic Diocese of Mendi die Hilfe für Frauen und Kinder, die Opfer von Hexenverfolgung wurden, unterstützen. Ihre Mitarbeit wird von Missio Aachen finanziert. Aufgrund der aktuellen Pandemie nimmt Linda Auth an E-Learning-Seminaren statt in Kursen vor Ort in Köln teil.
29.04.2020
ZFD-Fachkraft Matthias Eder ist trotz der Corona-Pandemie in Kenia geblieben. Der Politikwissenschaftler arbeitet seit 2017 als Fachkraft für interreligiöse Dialog- und Bildungsarbeit. Am Institut für Interreligious Dialogue and Islamic Studies (IRDIS) des TANGAZA University College in Nairobi baut er im Team die akademische Ausbildung auf. Er steht in engem Kontakt mit praxisorientierten Projekten, die für Alltagskonflikte zwischen Christen und Muslimen Mediationen anbieten und schafft Plattformen für Austausch zwischen Theorie und Praxis. Auch die katholische Bischofskonferenz berät IRDIS zur Entwicklung von Strukturen im interreligiösen Dialog. Ein wichtiger Aspekt der interreligiösen Arbeit ist die Prävention von Extremismus, sie macht einen Teil der praktischen Arbeit in Nairobi aus. Wie seine Arbeit und das Leben aktuell in Kenia ablaufen, schildert er hier.