
26.08.2020
Christian Kuijstermans, Berater für wirkungsorientiertes APME bei AGIAMONDO spricht im Interview über das neue APME-Handbuch "Managing Outcomes", das Partnerorganisationen des Zivilen Friedensdienstes bei der Analyse, der Planung, dem Monitoring und der Evaluation (APME) von Projekten der Friedensarbeit unterstützen soll.
19.08.2020
Claudia Langol arbeitet als ZFD-Fachkraft in der Stadt Soroti bei Teso Religious Leader’s Efforts for Peace and Reconciliation (TERELEPAR). Die NGO möchte Konflikte gewaltfrei lösen und bezieht dabei diverse Führer*innen von Religionsgemeinschaften, Basisgemeinden und Clans sowie Partner auf Distriktebene und Autoritäten staatlicher und traditioneller Gerichte ein. Die Auseinandersetzungen betreffen vor allem Landkonflikte. Zu den Religionsgemeinschaften zählen katholische, protestantische (Church of Uganda), adventistische und Born-Again Kirchen sowie muslimische Glaubensgemeinschaften. Es soll erreicht werden, dass sich religiöse Autoritäten für Frieden und Harmonie sowie soziale Verantwortung einsetzen. Claudia Langol ist Sozialarbeiterin und unterstützt TERELEPAR vor Ort bei der Informationsverbreitung zur Pandemie und bei Maßnahmen gegen Gewalt. Hier spricht sie über die aktuelle Situation und wichtige Maßnahmen ihrer NGO:
18.08.2020
ZFD-Fachkraft Irene Mukasa-Erben unterstützt ihre Partnerorganisation Advance Afrika in Gulu/ Region Acholi bei der Planung und Durchführung von Aktivitäten für ein friedliches Zusammenleben. Die NGO engagiert sich für junge Erwachsene in Gefängnissen im Norden Ugandas. Die Mitarbeiter*innen setzen sich aktiv dafür ein, dass Menschen deren Leben durch gewaltsame Konflikte aus den Bahnen gerieten, wieder neuen Mut schöpfen. Irene Mukasa-Erben ist Sozialarbeiterin mit einem Master in Friedens- und Konfliktforschung und lebt seit 2016 in Uganda. Auf Grund der Pandemie arbeitet Frau Mukasa-Erben zurzeit vorübergehend im Homeoffice in Deutschland. Im Interview schildert sie, wie die Arbeit bei ihrer Partnerorganisation auch trotz der Pandemie weitergeht.
17.08.2020
Patricia Henning unterstützt die Arbeit von Rose Mary Igira, der Koordinatorin des Büros für Frieden und Gerechtigkeit in der Diözese Kotido. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen organisiert die ZFD-Fachkraft Dialogveranstaltungen, oft mit mehreren Hundert Teilnehmer*innen aus verschiedenen Distrikten und Konfliktparteien. Das Interesse sich um ein friedliches Miteinander zu bemühen und bewaffnete Viehdiebstähle zu vermeiden ist groß. Patricia Henning, die einen Masterabschluss in Sozialwissenschaften hat, arbeitet seit Herbst 2018 für die Diözese. Im Interview spricht sie über die aktuelle Situation in Kotido.
15.08.2020
Als ZFD-Fachkraft unterstützt die Religionspädagogin und Sozialarbeiterin Iris Karanja die Diözese Ngong in Kenia bei der Bearbeitung von Ressourcenkonflikten.
13.08.2020
Lokale Lebenswirklichkeiten miterleben und aus geänderter Perspektive neue Lösungen diskutieren – zu diesem Zweck kamen vom 19. bis 27. Februar 2020 Mitarbeiter*innen von AGIAMONDO mit Vertreter*innen aus Politik, Kirche und Zivilgesellschaft zum Exposure- und Dialogprogramm (EDP) in Kenia zusammen. Unter ihnen war Ulrike Hanlon, Leiterin des Zivilen Friedensdienstes (ZFD) von AGIAMONDO in Köln, die contacts von ihren Erfahrungen berichtet hat.
12.08.2020
ZFD-Fachkraft Matthias Eder und seine Kolleg*innen vom Institut für Interreligiösen Dialog und Islamstudien (IRDIS) in Nairobi organisieren Kooperationen und Aktivitäten, um Menschen unterschiedlicher Religionen zusammenbringen. Ihr Ziel: Neugier füreinander wecken, Vorurteile abbauen und religiöse Entscheidungsträger*innen dazu bewegen, sich für ein konfliktfreies Miteinander von Ethnien und Glaubensgemeinschaften einzusetzen.
23.07.2020
Das Casa de la Memoria „Kaji Tulam“ in Guatemala Stadt erinnert seit 2014 als öffentlicher Raum der Begegnung und Wissensvermittlung an das Leben und Wirken der indigenen Bevölkerung Guatemalas und die Geschichte ihrer Unterdrückung. In Partnerschaft mit der Menschenrechtsorganisation CALDH begleitet ZFD-Fachkraft Karolin Loch Pädagog*innen und Schüler*innen dabei, die Inhalte des Hauses für sich zu erschließen und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.